Partnerschaft für die Zukunft e.V.

Der Verein

Stand: 23.02.2014

PaZu

Wir unterstützen seit 1999 ein Sanatorium
für Kinder mit unterschiedlichen Krankheiten in Kamenez-Podolski in der Ukraine.
Darunter befinden sich viele, die mit TBC infiziert sind, bei denen die Krankheit aber noch nicht offen ausgebrochen ist – ansonsten müssten diese Kinder in Quarantäne!

Zwei  Geburtstage zusammengelegt, in einer Scheune gemeinsam gefeiert, statt  Geschenke eine Spende für einen guten Zweck. Bei dem „für wen“ und  „wohin“ tauchte die Wortkette „Ukraine – Kamenez – Kinder“ und der  Begriff „Tuberkulose“ auf. Ein,  zwei Bilder vom dortigen Zustand – das Ziel des Spendenerlöses stand  fest! Und weil es so gut lief, gab es eine Wiederholung des  „Scheunenfestes“. Diesmal mit vielen Bildern vom „Sanatorium“ und von  den Kindern, einem sehr engagierten älteren Herrn, der von seinen  Erlebnissen und Eindrücken aus einer für die allermeisten unbekannten  Welt erzählte. Auch das zweite Fest lief gut, der Gedanke „warum machen  wir das nicht immer“ machte die Runde, erhielt lebhaften Zuspruch. Eine  Geburtstagsfeier im rheinhessischen Ober-Hilbersheim schlug den Bogen  zur Hilfe in der Ukraine, die „Partnerschaft für die Zukunft“,  Förderverein für die Kinder von Kamenez-Podolsky“ entstand. Ein Zusammenschluss von Menschen aller Altersgruppen, mit dem Ziel der konkreten, direkten Hilfe; mit dem Wunsch eine andere Welt kennen zu lernen. Wir haben diese andere Welt erfahren und wir lernen immer wieder dazu. Übrigens: Die Tuberkulose ist in der Ukraine inzwischen offiziell als Epidemie anerkannt und trifft – wie immer – arme Menschen und da vor allem Kinder.
Als Beispiel: In Deutschland gibt es zur Zeit etwa 0,06 Erkrankungen auf 100.000 Ew.,  in der Ukraine sind es über 95 pro 100.000 Ew. (Stand 2008), mit steigender Tendenz.
Hinzu kommt die starke Wechselbeziehung mit AIDS, doch darüber wird von offizieller Seite nicht geredet.

 

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Tuberkulose – Kinder – Ukraine

Die Tuberkulose- durch Bakterien hervorgerufen, trotz aller medizinischen Fortschritte noch (oder wieder)  „global“ gegenwärtig. Nach HIV bzw. Aids die am häufigsten zum Tode führende Infektionskrankheit, die häufig bei in Zusammenhang mit HIV ausbricht. In der „alten Sowjetunion“ ein Problem epidemischen Ausmaßes, in den Nachfolge-Staaten ein Tabu-Thema, weil die Krankheit Tuberkulose ihr grelles Licht auf vorhandene, jedoch geflissentlich überspielte soziale Probleme, Mangelernährung, medizinischen Standard bzw. die jeweilige Gesundheitspolitik wirft.

Die Tuberkulose in der Ukraine:

Eine „soziale Krankheit“, die neben den genannten Faktoren zusätzlich durch beengte Wohnverhältnisse im zivilen Leben, den Zuständen im Militärwesen sowie Strafvollzug, durch Alkoholismus und Hoffnungslosigkeit einen geradezu idealen Nährboden erhält.

In der Ukraine haben auch in den letzten Jahren HIV-Infektionen und Tuberkuloseerkrankungen weiterhin zugenommen…..,

aus: Ukraine: Reise- und Sicherheitshinweise, Stand 29.10.2012, (Unverändert gültig seit: 23.10.2012), des Auswärtigen Amtes.

Und Krankheiten treffen insbesondere Kinder!

Vor allem bei dem Hintergrund

  • sozial schwacher Familien (oft kein Geld für die Fahrt nach Kamenez zum Arzt)
  • oft Vollwaisen
  • „Alkoholwaisen“
  • Oma-Waisen“ (erziehende Oma verstorben)
  • Eltern oftmals im Ausland arbeitend, um die Familie über Wasser zu halten

Leider schließt sich so sehr oft der Kreis von Infektion – Entlassung – erneute Infektion (meist schwereren Ausmaßes) aus sozialen Bedingungen heraus.

Wir (PaZu) möchten hier helfend eingreifen. Wir möchten dazu beitragen, diesen Kreislauf zu unterbrechen! Denn Tuberkulose macht nicht vor Grenzen halt! Auch nicht vor EU.-Grenzen!

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Falls Sie uns dabei helfen wollen zu helfen, hier unsere Bankverbindung:
Mainzer Volksbank; – BIC: MVBM DE 55; IBAN: DE 97 5519 0000 0394 5410 15

Sie können dafür gerne auch eine Spendenbescheinigung bekommen, dazu bitte bei norbert.ding(ät)arcor.de melden!
Natürlich nehmen wir Sie auch als Mitglied auf. Über Ihren Beitritt würden wir uns sehr freuen.
Der Jahresbeitrag berägt zur Zeit 15,00 €. –  Zur Betrittserklärung

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