PaZu

Partnerschaft für die Zukunft e.V.

Tuberkulose

Tuberkulose – Kinder – Ukraine

Die Tuberkulose- durch Bakterien hervorgerufen, trotz aller medizinischen Fortschritte noch (oder wieder)  „global“ gegenwärtig.

Nach HIV bzw. Aids die am häufigsten zum Tode führende Infektionskrankheit, die häufig bei in Zusammenhang mit HIV ausbricht.

In der „alten Sowjetunion“ ein Problem epidemischen Ausmaßes, in den Nachfolge-Staaten ein Tabu-Thema, weil die Krankheit Tuberkulose ihr grelles Licht auf vorhandene, jedoch geflissentlich überspielte soziale Probleme, Mangelernährung, medizinischen Standard bzw. die jeweilige Gesundheitspolitik wirft.

Die Tuberkulose in der Ukraine:

Eine „soziale Krankheit“, die neben den genannten Faktoren zusätzlich durch beengte Wohnverhältnisse im zivilen Leben, den Zuständen im Militärwesen sowie Strafvollzug, durch Alkoholismus und Hoffnungslosigkeit einen geradezu idealen Nährboden erhält.

In der Ukraine haben auch in den letzten Jahren HIV-Infektionen und Tuberkuloseerkrankungen weiterhin zugenommen…..,

aus: Ukraine: Reise- und Sicherheitshinweise, Stand 29.10.2012, (Unverändert gültig seit: 23.10.2012), des Auswärtigen Amtes.

Und Krankheiten treffen insbesondere Kinder!

Vor allem bei dem Hintergrund

  • sozial schwacher Familien (oft kein Geld für die Fahrt nach Kamenez zum Arzt)
  • oft Vollwaisen
  • „Alkoholwaisen“
  • Oma-Waisen“ (erziehende Oma verstorben)
  • Eltern oftmals im Ausland arbeitend, um die Familie über Wasser zu halten

Leider schließt sich so sehr oft der Kreis von Infektion – Entlassung – erneute Infektion (meist schwereren Ausmaßes) aus sozialen Bedingungen heraus.

Wir (PaZu) möchten hier helfend eingreifen.

Wir möchten dazu beitragen, diesen Kreislauf zu unterbrechen!

Denn Tuberkulose macht nicht vor Grenzen halt! Auch nicht vor EU.-Grenzen!

Der neue Vorstand

Seit der Jahreshauptversammlung im letzten Herbst, haben wir einen neuen Vorstand.
Wenn es noch im Frühsommer so aus sah, dass der Verein nicht mehr fortbestehen kann, so sind wir nun
froh und glücklich, dass sich genug KandidatInnen für die Wahl in den Vorstand gefunden haben.

Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

Vorsitzender:             Hammer, Andreas (er wird von seiner Frau Nataliya unterstützt)

1. Stellvertreter:        Lohkamp, Helmut

2. Stellvertreter:        Görisch, Klaus

Kassierer:                  Ding, Norbert

Schriftführer:              Waldmann, Holger

Kassenprüfung:          Presber, Christel

                                   Kraak, Gerrit

Wir wünschen allen ein gutes Gelingen und bitten alle Mitglieder darum, den neuen Vorstand nach Kräften zu unterstützen.

Weihnachtsmärkte

Der Verlauf des Weihnachtsmarktes in OH veranlaßt mich schnell die wichigsten Ergebnisse aufzulisten ohne Vollständigkeit.
Wir haben leider 3-4 Sack Maronen übrig (Trotz rasantem Start am Samstag): Darum werden wir )Willi und ich) am Dienstag hier in Bingen die Maronen rösten, schälen und verpacken und dann in Tiefgefrierfächer verteilen. Wer Platz hat bitte melden. Für 2013 sind dann 25 Sack das Maß aller Dinge, selbst auf die Gefahr am Sonntag 14.00 Uhr ausverkauft zu sein.( Vorschlag!)
Die Getränke liefen sehr gut am Samstag, der Sonntag, naß/kalt hat auch hier die Bremse gezogen, so dass wir für Ingelheim an Apfelwein genug haben, zumindest für den Samstag.
Einen Tannenbaum haben wir für Ingelheim gerettet.
 
Ein Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer:
Der Besitzer des Pkw-Anhängers, Martin Wegeler, Thomas, van Krüchtens, Willy, auch die Frankfurtband, die mit ÖPNV angereist ist ,etc……..
Auch an die, die im letzten Moment erkrankt sind, das fördert die Gesundung
Die Präsentation lief gut und hat manchen interessiert – weitermachen.
 
Die Stimmung war sehr gut, es gab viel zu lachen und keine Unfälle!!!!!!!!
Klaus Görisch
Bilder werden nachgereicht

Warum eigentlich Ukraine?

Wir haben hier auch genügend arme Kinder…..

oder:

Warum gerade die Ukraine?

Eine Frage, die uns immer wieder begegnet.

Eine Frage, deren Beantwortung in jeweils persönlicher Erfahrung, Empfindung und einer für sich getroffenen Entscheidungen  liegt.

Zwei Geburtstage zusammengelegt, gemeinsam gefeiert, statt Geschenke eine Spende für einen guten Zweck und die auftauchenden Begriffe
„TBC-Sanatorium“ + „Kamenez-Podolsky“ + „Ukraine“ schon stand das Ziel des Geburtstagserlöses fest!

Erzählungen eines sehr engagierten älteren Herrn aus einer – für die allermeisten – unbekannten Welt:

  • eigene Erinnerungen (Röntgen-Bus)
  • das „Einsteigen“ in die Thematik „Tuberkulose“
  • das Einsteigen in die TBC-Situation in der Ukraine
  • der Zusammenhang von   „….weltweit ca. 8,9 Millionen Neuinfektionen im Jahr (2007)“   
  • „….entscheidend für künftige effektive Infektionsverhütung…..”     
    ….ist die direkte Hilfe vor Ort…“

Die Krankheit Tuberkulose macht nicht vor Grenzen halt und seien sie auch noch so gut bewacht, abgeschirmt, per Visa-Antragsverfahren „ geschützt“!
Wir haben uns zur Hilfe entschieden, ungeachtet der Grenzen, der unterschiedlichen Nationalitäten und Mentalitäten.

Eine Hilfe für Kinder vor Ort.

 Die Bankdaten für Spenden stehen hier: “Der Verein”

Copyright © 2012 H. Lohkamp - Alle Rechte vorbehalten.